Unser Kindergarten von A bis Z

 

Aufnahme
Bei Aufnahme des Kindes sind eine ärztliche Bescheinigung über die gesundheitliche Eignung des Kindes zum Besuch des Kindergartens sowie das gelbe U- Heft vorzulegen.  
 
Abholen
Bitte holen Sie Ihr Kind pünktlich entsprechend der Buchungszeiten ab. Sollten Sie Ihr Kind einmal später bzw. früher abholen, sprechen Sie dies bitte mit dem Gruppenpersonal ab. Es ist besonders wichtig für uns zu wissen, von welchen Personen Ihr Kind abgeholt werden darf. Bitte geben Sie dies auf der Karteikarte Ihres Kindes an.
 
Adresse
Bei einer Änderung der Adresse oder der Telefonnummer geben Sie uns bitte umgehend Bescheid.

 

Aufsichtspflicht
Für den Weg zum und vom Kindergarten sind die Eltern verantwortlich. Das pädagogische Personal ist während der Öffnungszeiten des Kindergartens für die anvertrauten Kinder verantwortlich. Bei gemeinsamen Veranstaltungen (Feste etc.) sind die Eltern selbst für ihr Kind aufsichtspflichtig.
Für Besucherkinder des Kindergartens (ehemalige Kindergartenkinder) besteht gesetzlicher Unfallversicherungsschutz gemäß § 2 Abs.1 Nr.8a SGB VII.

 

Brotzeit
Die Brotzeit findet „gleitend“ statt, d.h. die Kinder essen nicht alle zur selben Zeit. Wir möchten Sie bitten, auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung zu achten. Bitte geben Sie Ihrem Kind eine geeignete Brotzeitdose mit, da wir Müll vermeiden möchten!
Wir bieten im Kindergarten Mineralwasser, Apfelsaftschorle sowie im Winter Tee an. Bitte geben Sie Ihrem Kind keine Getränke und keinen Kaugummi mit in den Kindergarten.

 

Bücherei
Die Kinderbücherei wird von Eltern durchgeführt. Einmal in der Woche können die Kinder sich ein Buch ihrer Wahl im Kindergarten ausleihen, das sie in der darauf folgenden Woche wieder abgeben.
Ratgeber und andere Bücher für Eltern entnehmen Sie bitte selbständig aus dem Regal im Flur. Wenden Sie sich dann an eine Kollegin, um das Ausleihen vermerken zu lassen.

 

Eingewöhnung
Die Eingewöhnung des Kindes in den Kindergarten erfolgt individuell und in enger Absprache zwischen Eltern und Erzieherin. Schnuppertage vor Eintritt in den Kindergarten helfen dem Kind, seinen Gruppenraum, die Kinder der Gruppe und seine Bezugspersonen kennen zu lernen. Eltern können gern dabei sein. Nach ungefähr sechs Wochen laden wir alle Eltern zu einem persönlichen Gespräch ein. Eltern erfahren von uns, was und mit wem das Kind spielt, wie es sich in bestimmten Situationen verhält, welche Vorlieben und Interessen zu erkennen sind. Uns interessiert, wie sich das Kind nach Kindergarteneintritt zu Hause entwickelt und äußert.

 

Elternbriefe
Jede Familie besitzt im Kindergarten ein Postfach. Hier finden Sie Ihre Elternbriefe. Bitte leeren Sie rechtzeitig und regelmäßig Ihr Postfach aus!

 

Elterncafe
Es ist zu einer netten Tradition geworden, dass der Elternbeirat in der Phase der Eingewöhnung ins Elterncafe einlädt. So können Kontakte zu anderen Eltern aufgebaut oder Erfahrungen ausgetauscht werden.

 

Erkrankungen
Das Kind ist spätestens am 1. Tag der Erkrankung zu entschuldigen. Dabei ist die Art der Erkrankung mitzuteilen. Ansteckende Krankheiten sind der Leiterin bzw. Gruppenleiterin mitzuteilen.
Auch Verletzungen aus Unfällen im Kindergarten bzw. auf dem Weg vom oder in den Kindergarten müssen der Leiterin unverzüglich gemeldet werden. Beim Besuch des Kindergartens nach einer Erkrankung kann ein ärztliches Attest über die Genesung verlangt werden.
Bitte teilen Sie der Gruppenleiterin auch mit, wenn Ihr Kind aus einem anderen Grund dem Kindergarten fern bleibt. Eltern bekommen ein Informationsblatt zum Infektionsschutzgesetz ausgehändigt.

 

Erziehungspartnerschaft
Wenn pädagogische Fachkräfte und Eltern sich als Partner verstehen, ergeben sich daraus die besten Entwicklungschancen für die Kinder. Das Kind erlebt täglich zwei Lebenswelten (Systeme), in denen es unterschiedliche Erfahrungen macht. Dies stellt eine Herausforderung und Bereicherung zugleich dar, da es sich mit unterschiedlichen Wertvorstellungen, beziehungs- und Erziehungsverhalten auseinandersetzen muss. Wir sehen die Erziehungspartnerschaft mit Eltern deshalb als einen Prozess, der in seiner Basis von Akzeptanz, Wertschätzung, Offenheit und der Bereitschaft zum Dialog geprägt ist.

 

Ferienregelung
Der Kindergarten kann an bis zu 30 Tagen im Jahr geschlossen. Die Schließtage werden zu Beginn des Kindergartenjahres festgelegt und bekannt gegeben.

 

Freispiel
Die Freispielzeit schließt sich an unseren Morgenkreis an. Die Kinder können nur ihren Bedürfnissen folgen, wenn sie frei sind von zeitlichen Zwängen. Deshalb erfahren sie vor Beginn der Freispielzeit, an welchen Tagesangeboten sie teilnehmen können, um ihre Teilnahme frei entscheiden zu können. Die Kinder sollen die Möglichkeit haben, ihre Spiele zu Ende zu spielen. Ein vereinbartes Zeichen (Glocke) läutet das Ende der Freispielzeit ein. Den Kindern wird genügend Zeit zum Beenden und Aufräumen des Spiels gelassen.

 

Geburtstage
Für die Kinder ist dies immer ein ganz besonderer Tag, den wir auch im Kindergarten feiern. Das Geburtstagskind sollte für die Feier eine kleine Brotzeit (z. B. Kuchen, belegte Brötchen, Würstl, Brez`n,...) für die Kinder der Gruppe mitbringen.
Die Getränke werden vom Kindergarten bereitgestellt.
Bitte sprechen Sie die Geburtstagsfeier Ihres Kindes vorher mit der jeweiligen Gruppenleitung ab.
An Geburtstagen steht das Geburtstagskind im Mittelpunkt. Am Aushang vor den Gruppenräumen werden Geburtstagsfeiern rechtzeitig angekündigt und der Ablauf genau beschrieben.

 

Hausschuhe
Bitte geben Sie Ihrem Kind möglichst geschlossene Hausschuhe mit (keine Schlappen oder Hüttenschuhe wegen Unfallgefahr). Versehen Sie die Schuhe bitte unbedingt mit vollständigem Namen.

 

Kleidung
Im Kindergarten ist bequeme Kleidung vorteilhaft, die auch einmal schmutzig werden darf. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, wenn Sie Ihrem Kind eine Matschhose und Gummistiefel mit in den Kindergarten geben. Zum Aufbewahren haben die Kinder dafür an Ihrem Kleiderhaken und im Gummistiefelregal Platz.

 

Kündigung
Eine Kündigung von Seiten der Eltern ist während des Kindergartenjahres stets möglich. Die Frist beträgt hier ebenfalls 4 Wochen. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Der Kindergartenbesuch endet spätestens mit Ablauf des Kindergartenjahres bei Antritt der Schulpflicht. Ein Kindergartenplatz kann bei nachhaltiger Missachtung der Pflichten durch die Eltern von Seiten des Trägers gekündigt werden.
Dabei hat der Träger eine Frist von 4 Wochen zum Monatsschluss einzuhalten.
Der Vertrag zur Mittagsspeisung im Kindergarten kann jeweils zum Monatsende gekündigt werden.

 

Konzeption
In unserer Konzeption setzen wir uns Schwerpunkte für unsere Erziehungs- und Bildungsarbeit unter den Richtlinien des bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans. Hauptschwerpunkte sind:
  • Starke Kinder- Gesundheit und Lebenskompetenzen fördern von Anfang an
  • Sprachliche Bildung
Themen und Projekte werden alters- und entwicklungsangemessen z.B. durch Kleingruppenarbeit gestaltet. Sie finden die ausführliche Konzeption auf unserer Homepage und in der Elternbücherei.

 

Medikamentengabe
Das pädagogische Personal des Kindergartens ist nicht berechtigt oder verpflichtet, Kindern Medikamente zu verabreichen. Hierzu benötigen wir die schriftliche Anweisung des Kinderarztes. Gleiches gilt für Globoli, Cremes u.a.

 

Mittagessen
Sie haben die Möglichkeit Ihr Kind zum Mittagessen im Kindergarten anzumelden. Das Mittagessen findet in 4 Gruppen statt: in der Zeit von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr.

 

Name
Bitte kennzeichnen Sie die Dinge Ihrer Kinder mit dem Namen.

 

Neuigkeiten
Alles Neue erfahren Sie durch unsere Elternbriefe, die Ihre Kinder mit nach Hause bringen; beachten Sie auch unsere Infos an der Pinnwand im Eingangsbereich und in Ihren Postfächern.

 

Obst
Zur Brotzeit stellen wir den Kindern regelmäßig Obst der Jahreszeit bereit. Die Kosten dafür sind im Getränkegeld enthalten.

 

Portfolio
Für jedes Kind legen wir für die gesamte Kindergartenzeit einen eigenen Ordner an, der die individuellen Entwicklungsschritte des Kindes anhand von Fotos und Kunstwerken dokumentiert. 
Die sprachliche und emotionale Entwicklung eines jeden Kindes dokumentieren wir anhand von Entwicklungsbögen. Sie dienen uns als Grundlage für unsere Elterngespräche.

 

Probleme
Wenn Probleme auftauchen, die Ihr Kind, Sie selbst, uns Erzieherinnen oder die Kindergartenarbeit betreffen, wenden Sie sich bitte direkt an uns - sicher lässt sich eine Lösung finden; wir sind für Kritik offen und dankbar.

 

Regeln
Im Kindergarten gibt es verschiedene Verhaltensregeln, die gemeinsam mit den Kindern aufgestellt werden. Sie geben Halt und Orientierung und werden auch verändert und durch neue Regeln ersetzt. Über die Regeln informieren wir Sie per Elternbrief oder Aushang.

 

Sauberkeitsentwicklung
Das Sauberwerden ist ein Entwicklungsprozess und von Kind zu Kind verschieden, daher ist Saubersein keine Voraussetzung für die Aufnahme in unseren Kindergarten. Ziel ist, dass die Kinder den Toilettengang mit positiven Gefühlen assoziieren, denn sobald Kinder Druck und Verunsicherung durch Bezugspersonen erfahren, hemmt dies seine positive Weiterentwicklung. Um sauber zu werden, muss das Kind erst einmal Interesse an seinen Körperausscheidungen gewinnen. Erfolgreiches Sauberwerden ist meist mit einem Selbstbewusstseinsschub des Kindes verknüpft, der sich auch auf andere Bereiche wie alleine anziehen und selbständiges Zähneputzen auswirken kann. Wir begleiten die Kinder behutsam und einfühlsam auch in diesem Prozess. Ein Beutel mit Kleidung zum Wechseln sollte immer am Platz des Kindes hängen.

 

Schlafen
Nach Vereinbarung mit den Eltern können die Kinder im Kindergarten auch Mittagsschlaf halten. Dazu benötigen sie Bettzeug (Kopfkissen und Decke, Schlafanzug) und ein Kuscheltier.

 

Sprechzeiten
Bitte vereinbaren Sie für persönliche Gespräche mit den Erzieherinnen vorher einen Termin. Telefonate, wenn möglich, in der Sammelzeit von 7.00 - 8.30 Uhr oder ab 14.00 Uhr führen.

 

Spielen im Garten
Uns ist es ein Anliegen, täglich mit den Kindern an die frische Luft zu gehen, auch im Winter.
Wir bitten darum, Ihre Kinder dem Wetter entsprechend zu kleiden.

 

Tagesablauf
Morgens um 7.00 Uhr öffnen sich unsere Türen.
Bis 8.00 Uhr spielen alle Kinder in der Frühdienstgruppe. Es beginnen die Vorbereitungen für den Tag: Tee kochen, Blumen gießen, den Brotzeittisch decken. Jedes Kind hat in der Garderobe seinen eigenen Kleiderhaken. Erkennungsbildchen geben auch den Kleinsten schnell Orientierung. Die Eltern haben ein eigenes Postfach. Um 8.00 Uhr geht jedes Kind mit seinen Erzieherinnen in den Gruppenraum. Die Eltern verabschieden sich von den Kindern. Zwischen „Tür und Angel“ ist immer Zeit sich mit uns auszutauschen. Um 8.30 Uhr beginnt unser Morgenkreis.
Unsere pädagogische Kernzeit ab 8.15 Uhr gestalten wir mit Angeboten entsprechend unserer Schwerpunkte. Auch differenzierte Förderung der Sprache findet nun in Kleingruppen statt. Wir wissen, wie wichtig Zeit zum Spielen und Essen ist.
Um 11.00 Uhr beginnen die Vorbereitungen für das Mittagessen: Händewaschen und Tischdecken. Nach dem Mittagessen ist Zähneputzen wichtig. Dann gehen die Schlafenskinder in den Schlafraum und halten Mittagsschlaf ( in Absprache mit den Eltern). Jedes Kind hat eine eigene Schlafmatte und seine von zu Hause mitgebrachte Decke. Bei leiser Musik oder einer Traumgeschichte, immer in Anwesenheit einer Betreuerin schlafen oder ruhen die Kinder bis 14.00 Uhr.
Kinder, die nicht schlafen spielen in den Gruppe oder im Garten bis sie von den Eltern abgeholt werden.
Nach der Mittagsruhe um 14.00 Uhr treffen sich alle Kinder des Hauses zum Mittagskreis. Danach ist bis zum Abholen Zeit zum Spielen im Zimmer oder Garten oder zum Vertiefen von Inhalten aus dem Vormittag. Um 14.30 Unr gibt es Brotzeit. Wir verabschieden uns und freuen uns schon auf den nächsten Tag.

 

Turnen
Wir gehen regelmäßig gruppenübergreifend in Kleingruppen zum Turnen. Alle Kinder haben einen Turnbeutel und ziehen sich zum Turnen um. Dabei ist immer eine Kollegin für einen ausgemachten Zeitraum für die Turnstunden verantwortlich.

 

Unternehmungen
Im Laufe des Kindergartenjahres unternehmen wir Ausflüge oder feiern Feste mit Kindern und Eltern. Wir laden Sie zu solchen Veranstaltungen immer rechtzeitig ein.

 

Übergang vom Kindergarten in die Grundschule
Vorschulerziehung beginnt nicht erst im letzten Jahr vor der Einschulung, sondern stellt einen gleitenden Faktor in der Entwicklung des Kindes dar. Unsere Bildungsangebote werden so gestaltet, dass sie der sozialen, kognitiven, emotionalen und körperlichen Entwicklung des Kindes entsprechen. Besonders achten wir auf die Förderung der individuellen Stärken und Interessen der Kinder.
Wir unterstützen die Kinder in ihrem Selbstvertrauen durch die Vermittlung von Kommunikations- und Problemlösefertigkeiten, schulnahen Kompetenzen wie Erfahrungen mit Schriftkultur und mathematischen Grundlagen.
Im Jahr der Einschulung intensivieren wir die Vorbereitung auf die Schule durch Projekte und spezielle Angebote in Zusammenarbeit mit der Grundschule Großberg. Ganzjährig finden immer wieder Aktionen mit den Erstklässlern in der Schule statt, z.B. Schulhausrallye, Forscherlabor, Theaterbesuch zur Weihnachtszeit. Den Kindern bereitet es sehr viel Freude, verantwortlich zu sein für ihre persönlichen Vorschulsachen wie Federmäppchen, Schere, Portfolioordner, Stifte, Webrahmen und Anlauttabelle. Arbeitsblätter und Malvorlagen liegen während der Freispielzeit teils zur freien Wahl aus oder werden gezielt zur Vertiefung einer Thematik durch die Erzieherin angeboten. Wir unternehmen interessante Aktivitäten wie z.B. Ausflüge, Projekte zu verschiedenen Themen, Aktionen mit den Pentlinger Arbeitskreisen und Vereinen, besuchen traditionell den Regensburger Christkindlmarkt, gehen einmal gemeinsam zum Schwimmen und gestalten zum Abschluss der Kindergartenzeit ein Übernachtungsfest.
Gemeinsam mit der Schule wird ein Einschulungselternabend durchgeführt. Im regelmäßigen Austausch und in Entwicklungsgesprächen möchten wir gemeinsam mit den Eltern gewährleisten, dass die Kinder den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule mit Freude bewältigen.

 

Wünsche
Für Ihre Wünsche und Anregungen während der gemeinsamen Kindergartenzeit sind wir stets offen und dankbar.

 

Zeit
Wir wünschen Ihren Kindern und Ihnen eine wunderschöne und erlebnisreiche Kindergartenzeit!